Die Bauereigründer Katharina und Ignaz Liebhart Die Gründung der Brauerei Erharting an
ihrem jetzigen Standort geht auf das Jahr
1872 zurück.

Die Gastwirte und Ökonomen Ignaz und Katharina Liebhart brauten in Erharting das erste Bier.
 
Die Brauerei um die Jahrhundertwende Heute, 140 Jahre später, führt die vierte Generation das Familienunternehmen
weiter.

Vor 1872 befand sich der Betrieb unter dem Namen „Schwaigerbräu“ am Stadtplatz in Mühldorf a. Inn.

Der ehemalige Bierkeller am Stadtberg existiert heute noch, allerdings nicht mehr als Lagerkeller.

Die dazugehörige Gastwirtschaft, der „Schwaigerkeller“ ist nach wie vor ein traditionelles, bayerisches Gasthaus mit kleinem Biergarten und ausgeschenkt werden die frischen Biere aus Erharting.

 
LKW um 1960 Nach den Gründern wurde die Brauerei
von Jakob und Anna Röhrl, der zweiten Brauer-Generation in Erharting, stark
erweitert und modernisiert.

Aus dieser Zeit stammt auch der Ritter
als Markenzeichen des Erhartinger Bieres, gezeichnet vom berühmten Münchener
Maler und Grafiker Ludwig Hohlwein.

In Anlehnung an die Raubritterburg
„Dornberg“ wird diese Originalzeichnung
noch heute auf Etiketten, Gläsern,
Bierdeckeln usw verwendet.

Von der Dornburg existiert fast nichts
mehr, die Reste befinden sich unweit
des beliebten Erhartinger Sommerkellers, eines Biergartens, der an warmen Tagen
viele Besucher aus der Umgebung anlockt.

Im Sommerkeller wird nach alter Tradition
das Bier noch mit Natureis gekühlt.
 
Die ehemalige Gastwirtschaft beherbert heute die Brauereiverwaltung

Zur Zeit der Brauereigründung und auch
noch bei Jakob Röhrl, wurden üblicherweise untergärige Biere gebraut, vorwiegend Dunkles, Märzen und Vollbier. 1970 begann Hans Röhrl mit dem Brauen von Pils und
der Produktion von 7 Sorten Limonaden.
1993 wurde in Erharting mit der Hefe-
Weissen das erste obergärige Bier gebraut. 1999 folgte die Dunkle Ritter Weisse und
im Jahr 2000 die Leichte Weisse. Die
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) zeichneten die Hefe Weisse und die Dunkle Ritter Weisse mit Gold und die Leichte
Weisse mit Silber aus, jeweils im Jahre
ihrer Entstehung.

Die Brauerei Erharting präsentiert sich
heute als mittelständisches Unternehmen,
das großen Wert auf Ökologie und Bodenständigkeit legt. Gerste und Weizen
für das Erhartinger Bier werden vorwiegend
in der eigenen Landwirtschaft angebaut und
in der eigenen Mälzerei verarbeitet. Das Wasser stammt aus dem eigenen, streng überwachten Tiefbrunnen und weist
keinerlei Rückstände, wie Nitrat oder Pflanzenschutzmittel auf. Der Hopfen kommt direkt aus der Hallertau. So wird
die kontrollierte Qualität der Rohstoffe sichergestellt. Alle Produkte, Bier und alkoholfreie Getränke werden ausschließlich
in Mehrwegflaschen gefüllt. Insgesamt
finden in Brauerei und Landwirtschaft 15 Frauen und Männer Arbeit.

Das Ziel der heutigen Brauerei-Besitzerinnen ist es, das Unternehmen in seiner eigenständigen Form zu erhalten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Arbeitsplätze wohnortnah zu sichern und
einen Beitrag zur bayerischen Biervielfalt
zu leisten. Denn diese Vielfalt, die auch
den ausgezeichneten Ruf bayerischen
Bieres begründet, kann nur durch die
vielen kleinen und mittelständischen Brauereien erhalten werden.

 
 
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